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Der Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung

Versicherungen
In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen zu einer privaten Krankenversicherung gewechselt. Die Begründungen dafür liegen eigentlich auf der Hand, denn die Kosten sind zwar dieselben, wie bei einem gesetzlichen Träger, aber die Leistungen weichen hier sehr stark ab. Bei einer privaten Krankenversicherung werden weitaus mehr Kosten übernommen, wie bei einer herkömmlichen Versicherung. Immer mehr Beamte, Selbstständige und Angestellte machen den Schritt zu einer privaten Krankenversicherung. Aber der Wechsel sollte durchaus überlegt sein, denn ein Wechsel zurück, gestaltet sich meistens nicht ganz so einfach, wie es anfangs scheint.

Ein Vergleich ist das A und O bei einer Krankenversicherung

Wird ein Wechsel in Betracht gezogen, sollte vorab ein privater Versicherungsvergleich gemacht werden. Die Vergleiche gestalten sich aber nicht immer so einfach, wie anfangs gedacht. Da sich in den letzten Jahren immer mehr Anbieter am Markt etabliert haben und diese auch immer unterschiedliche Pakete in ihrem Sortiment haben, kann schon mal der Überblick verloren werden. Attraktiv sind nicht nur die Leistungen, die übernommen werden, sondern auch Wartezeiten verkürzen sich und die Behandlung wird meist durch sehr kompetentes Personal übernommen. Weiterlesen

Wenn die Seele krank ist, darf nicht zu lange zugewartet werden

Im Schnitt vergeht ein halbes Jahr, bis psychisch kranke Menschen endlich einen Arzt aufsuchen und behandelt werden. Es gibt ausreichend Therapeuten, aber leider setzen die Behandlungen viel zu spät ein, was verheerende Folgen für den Betroffenen haben kann.

Wenn die Seele weint, muss rechtzeitig Hilfe angeboten werden

Immer wieder finden sich in Deutschland Betroffene, die zwar schon merken, dass etwas nicht passt, aber bis sie die richtige Hilfe bekommen, vergehen oft noch Monate. In dieser Zeit kann sich aber das komplette Leben verändern. So können nicht nur einfache Dinge des Alltags zu einem schweren Unterfangen werden, sondern auch Job und Familie können darunter leiden.

Einige Betroffene haben aufgrund der späten Therapieansätze bereits alles verloren – konnten das Leben einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen. Oft werden die Betroffenen nur ambulant behandelt – was bei manchen Krankheitsbildern aber nicht ausreichend ist. Lange Wartezeiten und ungewisse Termine sind das tägliche Bild von psychisch Kranken, die nicht so auffällig wurden, dass sie stationär eingeliefert wurden. Wenn in Deutschland psychisch Kranke einen Arm ausstrecken, damit ihnen geholfen wird, wird nur selten rechtzeitig die rettende Lösung gefunden. Im Durchschnitt sind sechs Monate Wartezeit keine Ausnahme – Zeit die aber kostbar sein kann, wenn es um Erfolge und das Begrenzen von Schäden geht.

Es gäbe zwar ausreichend Therapeuten in Deutschland, aber das Problem liegt tiefer begraben – die gesetzliche Krankenversicherung erteilt nämlich nicht jedem eine Zulassung. Die Zulassungen werden aber nicht nach dem Bedarf vergeben, sondern nach einem Akt der Bürokratie. Wenn sich in Deutschland in diesem Bereich nicht bald etwas ändert, werden noch mehr Menschen ihr bisheriges Leben verlieren, weil ihnen nicht geholfen wurde.