Keine Regeln sind auch keine Lösung?

Eltern sein ist manchmal schwer, vor allem wenn es um die Frage geht, wenn denn der Nachwuchs am besten erzogen werden sollte. Eltern sollten immer eine konforme Linie verfolgen, denn diese Wechselspielchen von „Ja, das darfst Du heute, aber morgen sieht die Sache dann schon anders aus“, ist das wohl denkbar Schlechteste, was in einer Erziehung auftreten kann – nämlich für alle Beteiligten.

Das Problem tritt oft bei Eltern auf, die nicht dieselbe Schiene bei der Erziehung verfolgen. Kinder sind sehr gewitzt und schon nach wenigen Versuchen wissen sie genau, wie sie ihre Eltern gegeneinander ausspielen und um den Finger wickeln können. Wenn Eltern in einer Ohnmacht verfallen, sind auch Kinder unweigerlich davon betroffen, denn rasch macht sich Unsicherheit beim Nachwuchs breit.

Wie werden Regeln richtig gesetzt?

Ein Hin und Her ist immer schlecht. Am besten sollten Regeln gesetzt werden, die dann auch über einen langen Zeitraum hinweg ihre Gültigkeit haben. So können Kinder beginnen, dass sie eine Orientierung aufbauen und erfahren zudem eine Regelmäßigkeit. In einem offenen Haushalt haben Kinder sehr große Schwierigkeiten, dass sie sich an die immer wieder neuen Regeln, die dann doch wieder verändert werden, anpassen können. Kinder und Eltern sind binnen kürzester Zeit überfordert und verwirrt. Antiautoritäre Eltern versuchen ihre Kinder zwar immer wie kleine Erwachsene zu behandeln und wollen deswegen keine Regeln aufstellen.

Aber es sollte immer bedacht werden, dass auch Erwachsene sich an feste Regelungen halten müssen – also warum nicht schon dem Nachwuchs beibringen, dass nicht alles nach seiner Nase tanzen kann? Kinder sollten in der Erziehung immer als Kinder gesehen werden und deswegen haben auch Regeln immer dieselbe Gültigkeit. Wer sich an diese kleinen Regeln hält, wird in der eigenen Erziehung wahrscheinlich ein leichteres Spiel haben.

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