Die kleinen Notlügen in der Erziehung

Eine Studie belegte nun schwarz auf weiß, was schon lange vermutet wurde – beinahe alle Eltern belügen ihren Nachwuchs. Mehr als 80 Prozent der Eltern gaben an, dass sie während der Erziehung, die eine oder andere Notlüge parat haben.

Die meisten Lügen der Eltern haben zwei Dinge gemeinsam – den Zweck und die Haltbarkeit der Lügen. Immerhin sollen Kinder zu bestimmten Dingen motiviert werden, Eltern wollen aber beim Schwindeln auch nicht entdeckt werden – was wäre das für ein Beispiel für den Nachwuchs?

Was deckt die Studie auf?

Mehr als 80 Prozent der amerikanischen Eltern belügen ihre Kinder schon mal, wenn dies von Nöten ist. In China wenden beinahe 100 Prozent hin und wieder eine Notlüge an. Lügen sind in der Erziehung sehr breit gefächert und reichen vom Essen, zum schlechten Benehmen bis hin zum Einkauf. Wann immer der kleine Knirps nicht so will, wie er sollte, wird eine kleine Lüge aufgetischt, bei der auch meist Konsequenzen aufgelistet werden.

Eltern bewerteten aber ihre kleinen Notlügen weitaus positiver, als die Lügen der eigenen Kinder, immerhin wird damit ein Zweck für die Erziehung angestrebt. Lügen sollen eben den Nachwuchs zu einem Verhalten bewegen, das erwünscht ist.

Ob Eltern die Erziehung auch ohne diese kleinen Notlügen schaffen würden, bleibt auch bei dieser Studie ein großes Rätsel, das wohl noch geklärt werden muss.

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