Kategorie-Archiv: Wirtschaft

Glänzende Aussichten

Wer heute sein Geld in Schmuck oder im Golddepot anlegt, hat beste Aussichten mehr daraus zu machen. Experten sagen der Feinunze Gold voraus, dass ihr Preis auf über 200 $ steigen wird. Für Anleger sind das wahrhaftig glänzende Aussichten.

Schon jetzt ist der Goldpreis im zwölften Jahr hintereinander gestiegen. Das hat es noch nie gegeben. Nun streiten die Experten darüber, ob das Wachstum für den Goldpreis anhält oder ob die Spitze schon erreicht ist. Andrew Bosomworth, Chef des großen deutschen Fondsgesellschaft Pimco befürchtet, dass es bei dem gelben Edelmetall eine neue Spekulationsblase geben könnte. Weiterlesen

Ist der Euro am Ende?

Wenn man sich die verzweifelten Versuche zur Rettung des Euro ansieht, hat es fast diesen Anschein. So will zum Beispiel Bundesfinanzminister Schäuble von der CDU die nächsten Beschlüsse zur Rettung des Euro im Eilverfahren durch den Bundestag bringen, schließlich geht es dabei um sehr viel Geld.

Das es in Griechenland unglaubliche Defizite im Staatshaushalt gibt, ist nichts Neues. Aber wie der Spiegel berichtet, hat die so genannte Troika, eine Expertengruppe aus der EU, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds jetzt festgestellt, dass das Land mindestens noch einmal 20 Milliarden € benötigt, um aus der Krise herauszukommen. Noch hält man sich im Finanzministerium in Berlin bedeckt. Von dort heißt es, man will den endgültigen Bericht abwarten. Aber schon jetzt steht fest, dass der Plan der Athener Regierung gewaltige Löcher hat. Weiterlesen

Streit ums Bier

Die größte Biermarke in Deutschland ist Krombacher. Aber im Moment scheint es der Marke nicht wirklich gut zu gehen. Zuerst hat Kaufland sich von Krombacher getrennt, und nun scheint Globus nachzuziehen. Das könnte für Krombacher durchaus eine Kettenreaktion werden.

An den Bierregalen finden Kunden im Moment anstelle von ihrem gewohnten Bier nur einen Hinweis darüber, dass es zur Zeit nicht angeboten werden kann, weil die aktuellen Preisverhandlungen nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt haben. Obwohl das für Krombacher ein herber Verlust ist, gibt sich das Unternehmen gelassen. Ein Sprecher meinte dazu: „es wurden nicht sämtliche Sorten aus den Regalen genommen, sondern nur ein Teil, um Druck zu machen.“ Weiterlesen

Es hätte so schön sein können

Der Neubau des Flughafens BER scheint vor dem Aus zu stehen. Die Gesellschaft bekommt keine Kredite mehr und die Reserven sind fast aufgebraucht. Es ist sogar schon von einer Insolvenz die Rede.
Wie es im Moment aussieht, entwickelt sich der neue Bau zu einem echten Fiasko. Schon jetzt wurde der Eröffnungstermin zweimal verschoben, und nun scheint auch noch das Geld knapp zu werden. Voraussichtlich reichen die finanziellen Mittel nur noch bis zum Jahresende, und wenn sich kein Geldgeber findet, ist das Ende für den Neubau schon abzusehen. Die Gesellschaft, die den Flughafen baut besteht aus dem Bund und den beiden Ländern Brandenburg und Berlin. Deshalb kann diese Gesellschaft keine neuen Schulden machen. Mehrere Banken haben einen Kreditwunsch bereits abgelehnt, weil die Gesellschaft nicht in der Lage ist, so einen Kredit ordnungsgemäß zu bedienen. Weiterlesen

Jeden Tag Obst und Gemüse

Die europäische Union und das italienische Ministerium die Agrar-, Ernährungs-und Forstpolitik haben ein Werbeprogramm entwickelt, das in Deutschland, Frankreich und Italien die Verbraucher darüber aufklären soll, wie wichtig, und vor allem gesund Obst und Gemüse sind.

Inzwischen hat es sich bei den meisten Verbrauchern durchgesetzt, dass Obst und Gemüse täglich in den Speiseplan eingearbeitet werden, allerdings kennen sich immer noch viel zu wenige Verbraucher damit aus, wie die Verfahren zur Herkunftszertifizierung ablaufen. Unter anderem soll auch darüber das neue Projekt „Frutylife“, das von der EU und Italien kofinanziert wurde, informieren.

Das Projekt setzt sich aus mehreren Initiativen zusammen und in der ersten Initiative geht es um Informationskampagnen und Direktwerbung in den Supermärkten, Verkaufsstellen der kommerziellen Gastronomie und in den Geschäften. Also überall dort, wo die Verbraucher mit Plakaten und Broschüren erreicht werden können, wird eine Werbeaktion starten. In den Broschüren wird es außerdem einige nützliche Informationen sowie einen Obst- und Gemüsekalender geben, damit die Verbraucher ihre Vitamine dann genießen können, wenn sie saison- und erntefrisch sind. Weiterlesen

Deutschland ist nicht kreditwürdig

Jedenfalls sieht es so aus, wenn man sich die Entscheidung von Moodys, einer Ratingagentur ansieht. Bei dieser Agentur ist man der Meinung, dass Deutschland sich vollkommen übernimmt, wenn es versucht, gleich mehreren Eurostaaten zu helfen. Damit ist man bei Moodys auf der gleichen Wellenlänge wie einige Politiker in Deutschland. Noch haben wir zwar von der Agentur die beste Note, nämlich „AAA“ bekommen, allerdings mit dem Verweis „Ausblick negativ“. Damit hat die Ratingagentur ein Gespür für perfektes Timing bewiesen, denn gerade im Moment wird die Debatte darüber, wie weit die Hilfeleistungen für Griechenland und andere in Not geratene Staaten gehen darf sehr heftig geführt.

Natürlich sind die Fakten nicht neu und einen wirklichen Einfluss auf die Entscheidung unseres obersten Gerichtshofes hat dieses Rating natürlich auch nicht. Trotzdem könnte man die Begründung von der Ratingagentur schon fast als eine Zusammenfassung der finanziellen Situation in Deutschland bezeichnen. Weiterlesen

Nun auch Neckermann?

Es sieht so aus, als wenn die Pleitewelle bei den renommierten Unternehmen noch nicht beendet ist. Erst war es der Quelle Versandhandel, dann die Drogeriekette Schlecker und nun folgt scheinbar der Versandhändler Neckermann. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Versandhändler Neckermann Insolvenz angemeldet. Die Gewerkschaft Ver.di teilt dazu mit, dass sämtliche Gespräche über den Stellenabbau gescheitert sind. Die prompte Reaktion des Unternehmens auf das Scheitern der Gespräche war das Anmelden der Insolvenz.

Am Mittwoch sind die Gespräche laut Ver.di-Sekretär Bernhard Schiederig gegenüber der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt ohne Erfolg beendet worden. Scheinbar war der Insolvenzantrag vom Unternehmen schon vorbereitet, denn kurz nach Ende der Gespräche kam von offizieller Seite des Versandhändlers Neckermann schon die Mitteilung, dass der Insolvenzantrag gestellt wurde. Der US Investor Sun Capital Partners als Eigentümer vom Versandhandel Neckermann war mit dem Ergebnis der Sanierungsverhandlungen nicht einverstanden. Für ihn waren die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern einfach nicht akzeptabel. Genau aus diesem Grund wird der Investor keine weiteren Mittel zur Verfügung stellen, um das Unternehmen zu retten. Weiterlesen

Revolution am Einkaufsmarkt

Das Internet hat unser Einkaufverhalten total verändert. Während die Geschäfte in den Städten über Umsatzeinbußen klagen müssen, haben die Anbieter im Internet solide Wachstumsraten und können immer neue Käuferschichten für sich gewinnen. Für die meisten Deutschen ist der Einkauf per online inzwischen schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Auch wenn die Spitzenreiter im Einkaufen die 16-29jährigen mit weit über 80 % sind, holen die anderen Altersgruppen doch langsam auf. Auch bei den 30-39jährigen kaufen bereits mehr als 80 % ihre Waren gelegentlich oder regelmäßig im Internet ein.

Eingekauft wird nicht nur in Onlineshops, sondern auch sehr häufig bei Auktionen. Neueste Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Käufer dabei allerdings oft auf große deutsche Shops mit bekannten Namen setzt. Ganz sicher spielt dabei die Sicherheit eine große Rolle. Bekannte Namen stehen für guten Service und vor allem für sichere finanzielle Abwicklungen. Weiterlesen

Der weltgrößte Autohersteller

Toyota ist derzeit gerade mal wieder auf Platz eins der Autohersteller und konnte sich damit gegen seinen Rivalen General Motors (GM) und Volkswagen durchsetzen. Aus einem Bericht in der “Welt am Sonntag” vom 1. Juli geht hervor, dass der Konzern für den Geschäftszeitraum 2012/2013 plant, insgesamt 9,6 Millionen Autos der Marken Toyota, Scion, Daihatsu, Hino und Lexus zu verkaufen. Wenn das gelingt, dann wäre es eine Umsatzsteigerung von 2 Millionen Fahrzeugen. Wie viel das wirklich ist, zeigt der Vergleich zu den Konkurrenten. General Motors konnte im letzten Jahr rund 9 Millionen Autos verkaufen, bei Volkswagen waren es 8,2 Millionen.

So soll der Absatz gesteigert werden

Natürlich soll ein gesteigerter Absatz auch ein Mehr an Umsatz bringen. Toyota will nach eigenen Angaben einen Umsatz von 209,52 Milliarden € erreichen. Das entspricht einem Nettogewinn von 7,23 Milliarden €. Deutschland Chef Ulrich Selzer sagte der “Welt am Sonntag” gegenüber, dass ein Gewinn von 5 % erreicht werden sol. Bislang liegt der Gewinn des Konzerns bei 1,5 Prozent. Der Konzernchef Akio Toyoda hat nun von oberster Stelle aus Wachstum angeordnet. Dazu sollen vier Bereiche verbessert werden. Die vier Bereiche sind: Weiterlesen

Wirtschaft bekommt einen Dämpfer

Die Euro Schuldenkrise hat natürlich auch Auswirkungen auf unser Wirtschaftswachstum. Das Ifo Institut schätzt, dass es bis zum Herbst keinerlei Wachstum mehr geben wird. Erst zum Jahresende, wenn sich die finanzielle Situation wieder ein wenig beruhigt hat, könnte es wieder mit der Wirtschaft aufwärts gehen. Genauso hat sich Ivo Konjunkturchef Kai Carstensen letzten Donnerstag in München geäußert. Laut Carstensen legt die deutsche Wirtschaft eine Wachstumspause ein. Als Hauptursache sieht er die Euro Schuldenkrise. Nachdem unsere Wirtschaft im vergangenen Jahr ein Wachstum von 3,0 % verzeichnen konnte, wenn es in diesem Jahr wohl nur noch 0,7 % sein. Außerdem rechnet der Wirtschaftsauskunftsdienst Creditreform aufgrund der Euro Krise mit vermehrten Insolvenzen bei den Unternehmen.

Selbst Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn warnte nochmal eindeutig vor einer europäischen Schuldengemeinschaft durch die Bankenunion oder durch Eurobonds. Er sagt, dass unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem EU-Gipfel hart bleiben muss, weil wir sonst mit in den Strudel gerissen werden. Wie wir alle seit heute wissen, konnte Angela Merkel in Brüssel nicht hart bleiben, sondern die Italiener und Spanier haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt. Weiterlesen